Bevölkerungspyramide von China
CSVZur Bevölkerungsstruktur Chinas
# Erläuterung der Bevölkerungspyramide Chinas
Die Bevölkerungsstruktur Chinas zeigt die Merkmale einer "schrumpfenden Pyramide" als schnelle Umstellung von hoher zu niedrigerer Geburtenrate. Mit der Einführung der Ein-Kind-Politik 1979 ist die Geburtenrate drastisch gesunken, und der Anteil der erwerbstätigen Bevölkerung (15-64 Jahre) zeigt eine rückläufige Tendenz. Die obere Hälfte der Pyramide (junge Bevölkerung) ist schmäler als die untere Hälfte (ältere Bevölkerung), was deutlich die voranschreitende Überalterung und Geburtenrückgang zeigt.
Diese Bevölkerungsdynamik bedeutet das Ende des einstigen "Bevölkerungsbonus". In den frühen 2000er Jahren trieb reichlich vorhandene Arbeitskraft das Wirtschaftswachstum voran, aber derzeit steigt die Quote der Überalterung schnell an, und es wird prognostiziert, dass bis 2050 die Bevölkerung ab 65 Jahren etwa 30% der Gesamtbevölkerung ausmachen wird.
Diese Veränderungen haben tiefgreifende Auswirkungen auf Chinas Gesellschaft und Wirtschaft. Erstens besteht die Besorgnis über Arbeitskräftemangel, steigende Löhne und sinkende Wettbewerbsfähigkeit. Zweitens steigen die Ausgaben für Sozialversicherung wie Rente, Gesundheit und Pflege rapide an, was die Haushaltslast erhöht. Drittens führt die niedrige Geburtenrate dazu, dass junge Menschen von der Geburtenbereitschaft absehen, was zu weiterem Bevölkerungsrückgang führt. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, ergreift die chinesische Regierung schnell Maßnahmen zur Förderung der Geburtenrate und zur Einrichtung von Strukturen für eine alternde Gesellschaft.
| Altersgruppe | Männer | Frauen | Gesamt | Anteil |
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