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# Land BIP BIP pro Kopf BIP-Wachstum Bevölkerung
1 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten $28,751B (€24.4T) €24.4T $84,534 +2.79% 340M
2 China China $18,744B (€15.9T) €15.9T $13,303 +4.98% 1,409M
3 Deutschland Deutschland $4,686B (€4.0T) €4.0T $56,104 -0.50% 84M
4 Japan Japan $4,028B (€3.4T) €3.4T $32,487 +0.10% 124M
5 Indien Indien $3,910B (€3.3T) €3.3T $2,695 +6.49% 1,451M
6 Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich $3,686B (€3.1T) €3.1T $53,246 +1.13% 69M
7 Frankreich Frankreich $3,160B (€2.7T) €2.7T $46,103 +1.19% 69M
8 Italien Italien $2,381B (€2.0T) €2.0T $40,385 +0.69% 59M
9 Kanada Kanada $2,244B (€1.9T) €1.9T $54,340 +1.55% 41M
10 Brasilien Brasilien $2,186B (€1.9T) €1.9T $10,311 +3.42% 212M

Der heutige Puls

Ein kurzer Überblick über die neuesten Makrobewegungen. Durchsuchen Sie alle 3 aktuellen Elemente und den Verlauf im Archiv.

NY-Öl stürzt in die 80-Dollar-Region ab, da Hoffnungen auf ein US-Iran-Abkommen den Angebotsausblick beleben und den Rückgang von 5% seit vergangenem Wochenende ausweiten United States Brent Spot Price

Der Rückgang von NY-Rohöl zurück in die 80-Dollar-Region signalisiert einen scharfen Abbau der geopolitischen Risikoprämie, wobei sich die Märkte von schlagzeilengetriebener Nervosität hin zu einer konkreteren Neubewertung verlagern, ob zusätzliche Barrel tatsächlich auf den Markt zurückkehren könnten. Die breitere makroökonomische Bedeutung liegt nicht nur in billigerem Öl selbst, sondern in möglichen Spillover-Effekten auf Inflationserwartungen, den geldpolitischen Spielraum der Fed, die Terms of Trade von Importländern sowie die Risikostimmung bei Energieaktien und im Kreditmarkt. Dennoch ist ein allein auf Iran bezogenes Angebotsnarrativ zu eng: Der Ausblick hängt auch von der Reaktion der OPEC+, der chinesischen Nachfrage, der Reaktionsfähigkeit des US-Schieferöls sowie vom Zeitpunkt und Umfang einer tatsächlichen Sanktionslockerung ab. Die wichtigsten nächsten Indikatoren sind die Brent-WTI-Terminkurve, Lagerdaten, Schiffsströme, das Tempo der Normalisierung iranischer Exporte und die Frage, wie weit niedrigeres Öl auf die Kerninflation und die breiteren Finanzierungsbedingungen durchschlägt.

BOJ vor finaler Zinsanhebungsentscheidung, da ölgetriebene Inflation, Yen-Schwäche und Zinslücke zu den USA den Fokus schärfen Japan Central Bank Policy Rate United States Federal Funds Rate 10-Year Treasury Yield

Die Entscheidung der Bank of Japan dreht sich nicht nur darum, ob sie die Zinsen noch einmal anhebt, sondern darum, wie sie auf eine Mischung aus höheren Ölpreisen, Yen-Schwäche und importierten Inflationsrisiken reagiert, während sich die inländische Preis- und Lohndynamik weiter entwickelt. Japans Leitzins von 0.75% (2026-04-30) liegt weiterhin deutlich unter dem US-Leitzins von 3.64% (2026-04-01) und der Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen von 4.41% (2026-05-07), sodass der Zinsabstand den starken Dollar weiter begünstigt und Abwertungsdruck auf den Yen aufrechterhält, selbst wenn die BOJ moderat strafft. Die eigentliche geldpolitische Frage ist, ob die BOJ den aktuellen Inflationsdruck als vorübergehenden Kostenschock einstuft oder als Zeichen dafür, dass sich die zugrunde liegende Inflation so weit verbreitert, dass ein entschlossenerer Normalisierungspfad gerechtfertigt ist. Von hier an sollten die Märkte die Erklärung nach der Sitzung und die Signale des Gouverneurs ebenso beobachten wie USD/JPY, Rohölpreise, den Lohndurchschlag auf die Dienstleistungsinflation und die Frage, ob die Haushaltsnachfrage straffere Finanzierungsbedingungen verkraften kann.

Südkorea und Saudi-Arabien besiegeln Öl- und Gaspakt und heben ihre Energiepartnerschaft in eine neue strategische Phase Korea, Rep. Brent Spot Price

Das Abkommen deutet darauf hin, dass Südkorea seine Nahost-Strategie von einer reinen Rohölbeschaffung zu einem breiteren Rahmen der Energiesicherheit ausweitet, der LNG, Petrochemie, Speicher und Infrastrukturinvestitionen umfasst. Für Saudi-Arabien liegt der Wert nicht nur im Verkauf von Rohöl, sondern darin, die asiatische Nachfrage durch langfristige Verträge, Downstream-Investitionen und industrielle Kooperation zu binden. Entscheidend zu beobachten sind nicht nur die Schlagzeile selbst, sondern die Bedingungen der Lieferverträge, das Volumen gemeinsamer Projekte, die zugrunde liegenden Preisbenchmarks und ob sich die Zusammenarbeit auf Wasserstoff, Ammoniak und CCUS ausdehnt. Geopolitische Risiken rund um das Rote Meer und die Straße von Hormus, die OPEC+-Politik und Veränderungen der chinesischen Nachfrage werden wichtige externe Faktoren sein, die Beständigkeit und Profitabilität dieser Partnerschaft prägen.