Der Inflationsschock bewertet den Kurs der Fed neu, da die Finanzängste in Großbritannien und die Spannungen in China die Märkte erschüttern

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Eine erneute Inflationsangst veranlasst Anleger dazu, den nächsten Schritt der Federal Reserve als Zinserhöhung einzupreisen, was die globalen makroökonomischen Rahmenbedingungen verschärft. Gleichzeitig stehen die britischen Märkte aufgrund politischer Unsicherheit und finanzpolitischer Bedenken unter Druck, während die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China in einem fragileren Umfeld sind, da kriegsbedingte Energieunterbrechungen die Unsicherheit erhöhen. Insgesamt deuten die Entwicklungen auf eine schwierigere Mischung aus hartnäckiger Inflation, Marktvolatilität und komplizierteren politischen Entscheidungen hin.

Die wichtigste makroökonomische Botschaft ist, dass die Märkte wieder zu einer längerfristig höheren Einschätzung der Zinsen tendieren, während politische und geopolitische Risiken die Währungen, die Kreditkosten und das Geschäftsvertrauen erneut unter Druck setzen.

In den USA sehen Händler den nächsten Schritt der Fed nun in einer Zinserhöhung nach einem Anstieg der Inflation, wobei die Fed-Fonds-Futures bereits im Dezember einen Anstieg einpreisen. Das ist ein bedeutsamer Wandel, denn er deutet darauf hin, dass die Anleger davon ausgehen, dass der Inflationsdruck schwerer einzudämmen ist als bisher erwartet.

Im Vereinigten Königreich sind die Kreditkosten gestiegen und das Pfund ist gefallen, während das Führungsdrama anhält. Analysten äußerten Bedenken, dass eine von Burnham geführte Regierung die Kreditaufnahme erhöhen würde, was verdeutlichte, wie schnell sich politische Unsicherheit auf die Staatsschuldenmärkte und die Währungsschwäche auswirken kann.

In Asien findet der China-Besuch von Präsident Donald Trump vor einem schwierigeren geschäftlichen und diplomatischen Hintergrund statt. Der SCMP-Bericht stellt fest, dass der Krieg zwischen den USA und dem Iran die weltweite Energieversorgung stört, die wirtschaftliche Unsicherheit schürt und die bereits sensiblen Beziehungen zwischen Washington und Peking zusätzlich belastet, was die Bemühungen von US-Führungskräften um einen tieferen Zugang zum chinesischen Markt erschwert.

Zusammengenommen zeigen diese Geschichten eine Weltwirtschaft, die gleichzeitig mit Inflation, fiskalischem und geopolitischem Druck konfrontiert ist. Das ist wichtig, weil höhere erwartete US-Zinsen, strengere Finanzbedingungen im Vereinigten Königreich und zusätzliche Unsicherheit in Bezug auf China und Energieflüsse das Wachstum belasten, Inflationsrisiken am Leben erhalten, politische Entscheidungsträger einschränken und die Märkte volatiler machen können.

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