Ölpreisrutsch mildert Europas Schock, doch Iran-Krieg birgt Inflations- und Immobilienrisiken
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Ein bedingter Waffenstillstandsplan zwischen den USA und dem Iran hat den unmittelbaren Energieschock deutlich gemildert, was zu sinkenden Ölpreisen und steigenden Aktienkursen führte. Die wirtschaftlichen Folgen sind jedoch noch nicht überwunden: Treibstoff- und Lebensmittelpreise könnten noch monatelang unter Druck bleiben, während die politische Prüfung der Energiesteuern zunimmt und die Nachfrage auf dem britischen Wohnungsmarkt Anzeichen von Belastung zeigt. Für Europa beruhigt die Atempause die Märkte vorerst, doch die Kombination aus höheren Lebenshaltungskosten, geringerem Vertrauen und strafferen Finanzierungsbedingungen bedroht weiterhin das Wachstum.
Die zentrale makroökonomische Botschaft für Europa ist, dass der Waffenstillstandsplan das schlimmste kurzfristige Energierisiko zwar reduziert, die bereits entstandenen Schäden jedoch nicht beseitigt hat. Die Ölpreise fielen deutlich und die Aktienkurse stiegen, als die Märkte auf die Aussicht auf geringere Störungen, insbesondere rund um die Straße von Hormus, reagierten.
Diese Entspannung ist von Bedeutung, da Europa weiterhin stark von importierten Energieschocks abhängig ist. Auch wenn Rohöl