Globaler Ausblick truebt sich durch schwächere Jobsignale und Energierisiken ein

URL kopiert!

Die private Beschaeftigung in den USA lag im Maerz zwar ueber den Erwartungen, blieb aber schwach genug, um Sorgen ueber die weltweite Nachfrage aufrechtzuerhalten. In Grossbritannien verschärfen steigende Lohn- und Standortkosten den Druck auf verbrauchernahe Unternehmen. Gleichzeitig haelt die Unsicherheit rund um Iran die Energiemaerkte in Alarmbereitschaft und erschwert den Ausblick fuer Inflation und Zinsen.

ADP meldete fuer Maerz einen Anstieg der privaten US-Beschaeftigung um 62.000 Stellen. Das lag ueber den Erwartungen, ist historisch aber weiterhin ein eher verhaltener Zuwachs. Der Arbeitsmarkt expandiert also noch, allerdings nicht stark genug, um die Sorgen vor nachlassender Dynamik zu beseitigen.

Der Stellenaufbau konzentrierte sich vor allem auf Bereiche wie Gesundheit und Bau. Diese Konzentration ist wichtig, weil sie eher auf einen ungleichmaessig stabilen als auf einen breit beschleunigenden Arbeitsmarkt hindeutet.

In Grossbritannien bestaetigten Unternehmensmeldungen zugleich, dass der Kostendruck anhaelt. Hoehere Mindestloehne, steigende Gewerbeabgaben und schwacherer Kundenverkehr zwingen manche Firmen zu Preiserhoehungen, Personalabbau oder kompletten Schliessungen.

Ein entscheidender Unsicherheitsfaktor bleibt der Energiemarkt. Trump sagte, Irans Praesident habe um eine Waffenruhe gebeten, doch Iran wies dies zurueck. Damit muessen Haendler weiter mit dem Risiko neuer Stoerungen und hoeherer Oelpreise rechnen.

Insgesamt wirkt das Bild fuer die Weltwirtschaft eher unangenehm als katastrophal. Das Wachstum ist nicht zum Stillstand gekommen, doch weichere Jobsignale, bedrängte Unternehmen und geopolitische Energierisiken reichen aus, um Inflation, Zinsen und Risikostimmung in Bewegung zu halten.

Öffnen Sie die zugehörigen Diagramme

Verbraucherpreisindex (USA)

Makro-Arbeitsbereich

Verwandte Daten