Die internationale Makroökonomie konzentrierte sich diese Woche auf Schritte zur Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Japan und den Vereinigten Staaten, Spekulationen über die Geldpolitik an den Devisen- und Aktienmärkten sowie die zunehmend angespannte Lage im Nahen Osten. Diese vielfältigen Faktoren können ineinandergreifen und zukünftige Trends in der Weltwirtschaft beeinflussen.
Die Regierungen Japans und der USA haben in einem gemeinsamen Dokument offiziell den zweiten Kandidaten für die Japan-U.S. Clean Energy and Digital Economy Partnership (JCEP) bekannt gegeben, einen Plan, insgesamt 80 Billionen Yen in den Vereinigten Staaten zu investieren. Das Abkommen umfasst den Bau von Kernreaktoren der nächsten Generation und Anlagen zur Erdgasstromerzeugung und soll die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern weiter vertiefen, um die wirtschaftliche Sicherheit und die Lieferketten zu stärken. Dies erregt Aufmerksamkeit, da es sich um eine weitere Stärkung der Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich handelt.
Auf dem Finanzmarkt gab der Gouverneur der Bank of Japan, Ueda, seine Absicht bekannt, die Zinssätze weiter anzuheben, was zu Spekulationen führte, dass sich die Zinsdifferenz zwischen Japan und den Vereinigten Staaten verringern würde, und auf dem New Yorker Markt wertete der Yen gegenüber dem Dollar auf, wobei der Yen zeitweise auf das Niveau von 157 Yen stieg. Im Gegensatz dazu gaben die wichtigsten Indizes am US-Aktienmarkt weiter nach, da die Ansicht zunahm, dass die US-Notenbank (FRB) die Zinsen erst im Jahr 2027 senken würde. Die Erwartung einer anhaltenden Straffung der Geldpolitik in den Vereinigten Staaten belastet den Markt stark.
Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte den Erfolg der Luftangriffe und sagte, sie hätten die Nuklear- und Raketenkapazitäten Irans zerstört. Es wurde auch berichtet, dass eine Umfrage ergab, dass mehr als 60 % der Amerikaner damit rechnen, dass Trump Bodentruppen in den Iran entsendet, falls er erneut Präsident wird, was die Ungewissheit der künftigen regionalen Situation verdeutlicht. Der japanische Premierminister Takaichi soll bei einem Treffen mit Trump die Haltung Japans zur Entsendung von Schiffen in die Straße von Hormus erläutert haben.
Diese Bewegungen werden sich auf den zukünftigen Markt auswirken und