Liberia

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Subsahara-Afrika Low income LBR

Wirtschaftsübersicht Liberias

Wirtschaftsprofil der Republik Liberia

Liberia ist ein Land mit niedrigem Einkommen in Westafrika südlich der Sahara mit einem äußerst begrenzt großen BIP von etwa 3,5 Milliarden Dollar (2023). Die Wirtschaft ist stark von der Rohstoffgewinnung abhängig, wobei Eisenerz-, Kautschuk- und Holzexporte die wichtigsten Devisenquellen darstellen. Besonders Eisenerz ist eine wichtige Industrie, die etwa 60% des BIP ausmacht und der größte Faktor ist, der die Wirtschaft des Landes bestimmt. Andererseits ist die Kautschukindustrie auch traditionell wichtig, mit 5-10% der Arbeitskraft beschäftigt und unterstützt den Lebensunterhalt in Kombination mit kleinflächiger Landwirtschaft.

Bei den neuesten Wirtschaftstrends zeigt sich eine allmähliche Erholung vom wirtschaftlichen Rückgang durch die Coronavirus-Krise 2020. Der Einfluss des Eisenerzpreisrückgangs 2022 ist jedoch schwerwiegend, und die Wirtschaftswachstumsrate bleibt bei etwa 1-3%. Inflationärer Druck ist auch besorgniserregend, und der Verfall der Währung Liberianischer Dollar setzt sich fort. Die Regierung verfolgt eine Diversifizierungspolitik und zielt auf die Entwicklung der Landwirtschaft, des Tourismus und des Finanzsektors ab, aber die Durchsetzungsfähigkeit ist begrenzt.

Bemerkenswert zu beachtende Herausforderungen sind die hohe Arbeitslosenquote (insbesondere über 30% bei jungen Menschen), unzureichende Infrastruktur und schwache Stromversorgung. Darüber hinaus hat sich das Land seit der Ebola-Krise 2014-2015 nicht vollständig erholt, und die unzureichenden Investitionen in Humankapital wie Bildung und Gesundheitswesen behindern die langfristige Entwicklung. Die Situation erfordert weiterhin Unterstützung durch internationale Finanzinstitutionen.

Wirtschaft

5

Demografie

4

Arbeit

3

Handel und Investitionen

2

Staatsfinanzen

1

Soziales

2

Technologie

1

Ungleichheit

1

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